Der Drache, die Occupy Wallstreet Bewegung und das falsche Schwein, das geschlachtet werden soll

Anfangs beäugte der Drache die “Occupy Wallstreet”-Bewegung wenn schon nicht mit Wohlwollen, so doch mit einer gewissen Sympathie. Endlich begehrt der Michel auf und zeigt den Herrschenden, was er von ihnen hält und zeigt mit dem Finger auf die weit klaffende Wunde unseres Finanzsystems.

Doch weit gefehlt! Nichts wird kritisch hinterfragt oder gar durchschaut, auch dem nicht engagierten Publikum transparent gemacht, auf das ihm ein Licht aufgehe! Stattdessen werden die Marxschen Platitüden und Affekte bedient, mit denen man vielleicht eine Revolution von Zaune brechen, jedoch nie und nimmer eine revolutionäre Änderung von Herrschaft bewirken könnte. Mehr noch, diese Bewegung wird dazu beitragen, dass die wahren Herrscher noch mächtiger werden und noch mehr Einfluss erlangen werden und noch tiefer in unseren Alltrag eindringen werden.

Wer sind – nach des Drachen Überzeugung – nun die wahren Herrscher? Es sind diejenigen, die das Geld kontrollieren! Henry Ford wird folgendes Bonmot zugeschrieben: „Es ist gut, dass die Menschen unser Bank- und Geldsystem nicht verstehen, denn falls sie es täten, dann, so glaube ich, gäbe es noch vor morgen früh eine Revolution.“

Der Kern der Finanzkrise ist, dass uns ein Geld aufgezwungen worden ist, dass die Kontrolleure des Geldes (nämlich die Notenbanken) und die Geschäftsbanken beliebig vermehren können. Fiat Money – es werde Geld. Und weil das so einfach ist, “leihen” Staaten sich das Geld von den Geschäftsbanken, die dank “Occupy Wallstreet” nun am Pranger stehen, gegen Zins aus. Nur dumm, dass der Zins NIE zurückgezahlt werden kann, denn auch er wird wieder neu “aus dem Nichts” geschöpft und erhöht die Schuld entsprechend. Dieses Schneeballsystem hat dazu geführt, dass es zu einer Überschuldung geführt hat, die NIEMALS wieder beglichen werden kann.

Das Perfide an diesem System ist, das der Schuld ein GENAU gleicher Teil VERMÖGEN gegenübersteht. Des einen Schuld – des anderen Vermögen! Und zwar deshalb, weil die Schuld eben aus dem Nichts geschaffen wird. Jeder Kredit, den Sie geneigter Leser, geneigte Leserin, bei der Bank erhalten, enstammt nicht aus der Summe von Spareinlagen von anderen Bankenkunden, sondern wird zu mindestens 90%, bisweilen sogar 96%, einfach aus dem Nichts produziert – Banken haben die Lizenz zum Gelddrucken und werden durch jeden Kredit – weil eine Forderung – reicher! Die übrigen 4 bis allenfalls 10% sind tatsächelich Einlagen oder Eigenkapital, die sogenannte Mindestreserve. Und sollten Sie die Schuld tilgen, so bleibt der Bank auf jeden Fall der Zins, den Sie sich selbst oder anderen abgerungen haben, die ihm nun hinterherlaufen!

Soweit also haben die “Occupyer” Recht, die Banken sind voller Übel. Und die Schulden wurden sogar versichert und mit den Versicherungspolicen wurden wieder Anleihen gebastelt, mit denen man zocken kann und wenn man sich “verzockt” hatte, dann lassen einen die übrigen Banken eben wie Lehman Brothers über die Klinge springen oder von der Politik eben als “systemrelevant” erklären, wie z. B. die Hypo Real Estate, mit der Aussicht auf Rettung (durch Steuergeld, also unser aller enteignetes Einkommen!).

Die “Occupyer” irren jedoch, wenn sie den Banken die “Schuld” an der Misere geben. Denn die Banken haben nur das wahrgenommen, was das Spiel ihnen eben erlaubt. Und wären die Kredite zu 100% gedeckt und könnte man Geld nicht aus dem Nichts zaubern und gegen Zins verleihen, was die Schuld-Geldmenge wieder steigen lässt und damit untilgbar macht, dann hätten wir keine Banken- oder Geld- oder Finanzkrise, sondern ein paar Banken, die pleite gegangen wären, wenn sie nicht nach kaufmännischen Gespflogenheiten gewirtschaftet hätten. Sie könnten dann auch von der Politik nicht als “systemrelevant” erklärt werden, weil sie dies auch nicht sind.

Schuld ist also die Politik – und die steht nicht am Pranger! Die spielt sich als “Retter” auf, obleich sie die ganze Misere zu verantworten hat. Die Politik hat die Banken und Notenbanken mit dieser Ermächtigung ausgestattet! Die Politik hat ein sozialistisches Zwangs-Geldsystem etabliert, das keinem Wettbewerb unterworfen ist, über das nur Wenige die Kontrolle haben, allen voran die US-amerikanische Federal Reserve, das durch Inflationierung den Mittelstand und die Leistungsträger enteignet und die Eigentümer und Profiteure dieses Systems immer reicher macht.

Aber davon reden die “Occupyer” nicht. Denn dann würden sie das Übel an den Wurzeln packen und entsprechend thematisieren und fordern: Gebt die Kontrolle des Geldes an seine ursprünglichen Besitzer, an das Volk, an die Bürger zurück und erlaubt den freien Wettbewerb! Verbietet, dass Geld beliebig vermehrbar ist! Setzt Euch dafür ein, dass Geld wieder seiner wahren Bestimmung zugeführt wird, nämlich Tauschobjekt für existierende Sachwerte und Wertaufbewahrungsmittel zu sein!

Aber nichts dergleichen hat der Drache vernommen. Hier wird die meschenverachtende linke Suppe gekocht, die auf noch mehr Staat, noch mehr Kontrolle und noch mehr Enteignung hinauslaufen wird. Die Kontrolleure des Geldes haben ihre Schäflein schon längst im Trockenen, von den Habenichten kann man nichts mehr holen, also bleibt nur noch der Mittelstand. Und die Politik, die eigentlich zur Schlachtbank geführt werden müsste, bleibt ungeschoren.

Auf der Schlachtbank landet stattdessen das falsche Schwein: die Freiheit und die Marktwirtschaft, die uns erst ermöglicht hat, den Wohlstand zu erarbeiten, an den für uns so gewöhnt haben! Und das nicht wegen, sondern trotz dieses Fiat Money Systems!

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Der Drache und ein Zwischenruf zu Gold und Silber

Eigentlich ist seit dem letzten Beitrag des Drachen nicht wirklich viel an den Börsen passiert. Heute also ein Lebenszeichen von ihm in Form eines Zwischenrufs! Der Drache hat Börse Börse sein lassen und sich lieber Altweibersommer und der Familie gewidmet!

Wo stehen wir? Seit dem 26. September (Schlusskurs) ist GOLD in den letzten beiden Wochen von 1618 nunmehr wieder auf aktuell 1662 US-Dollar pro Feinunze gestiegen. Also keine Spur von Crash und Abverkauf!
Und wie lauten die Kurse seiner Empfehlungen?

Fonds/Index                          Kurse:   am 08-Aug-2011, am 06-Sep-2011, am 10-Okt-2011:
BGF WORLD GOLD FUND A2 (EUR):            44,77 EUR, 49,16 EUR,              44,08 EUR
AMEX GOLD INDEX (XAU):                      536,77 Punkte,  ca. 635 Punkte,   ca. 552 Punkte

Es gibt nach wie vor kein Grund zur Panik: die Kurse der Minenaktien hinken nachwievor der Goldpreisentwicklung hinterher. Aktuell steht das GOLD/ XAU-Verhältnis bei ca. 8.76 (Quelle: stockcharts.com) – also auch hier alles seit dem 08-August-2011 wie gehabt.
Auffällig ist jedoch der Anstieg der Schwankungsbreite – hier werden gerade Unsicherheiten eingepreist, die noch immer super Kaufchancen bieten! ABER: hier braucht man etwas Geduld! Grundsätzlich gilt: wer richtig Geld verdienen will an der Börse braucht Geduld und sollte seine GIER zügeln!

Mehr möchte der Drache heute nicht schreiben. Es gibt noch einige andere Themen, die er hier abhandeln möchte – aber dazu später in Lauf der kommenden Wochen.

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Der Drache und der doppelte TWISTer bei Gold und Silber

Na, wenn das bei GOLD und Silber keine Konsolidierung war, dann weiß der Drache es auch nicht mehr. ALLE vom Drachen vorhergesagten Korrekturziele bei GOLD wurden erreicht! Die Lücke bei 1660 bis 1680 US$ pro Feinunze wurde geschlossen und das erhoffte tiefe Korrekturziel von 1570 US$ wurde heute sogar noch mit etwa 1536 US$ leicht unterboten. Damit wäre GOLD aus technischer Sicht nun “sauber”. Ich hoffe, verehrte Leserschaft, Sie haben sich ordentlich eingedeckt oder wollen dies noch tun. Na dann ‘ran an den Speck! Lange werden Sie diese Kurse nicht mehr sehen! Oder gar kein Material mehr bekommen beim Händler Ihres Vetrauens!

Die Minenaktien – wie nicht anders zu erwarten – sind brav mit nach unten gegangen. Das Gold:XAU-Verhältnis liegt noch immer im Bereich von 8.5 (in der Spitze sogar bei 9.3) – praktisch unverändert seit der letzten Besprechung. Das sind Werte, wie im Crash-Jahr 2008. Hier wird klar eine deflationäre Angst eingepreist. Für alle bereits Investierten ein kleiner Trost: Ihre Aktien haben auch nicht mehr oder weniger verloren als GOLD gefallen ist. Die Kaufempfehlung wird daher nach wie vor aufrechterhalten.

Und fundamental hat sich sowieso nichts geändert. Das staatlich sanktionierte Zwangs-Schuldgeld geht in die Verlägerung! Aus kurz mach lang! Bernankes doppelter Twister hat eine klare Aussage: Wir halten die Zinsen am langen Ende niedrig – koste es was es wolle! Die “Märkte” hatten eine Flutung mit neuer Liquidität erwartet – doch diese ist vorerst ausgeblieben. Also wurde das Spiel “Deflation” gespielt, alle werthaltigen Anlagen wurden zunächst verkauft und in angeblich sichere Schuldtitel des Staates gesteckt – und das für rekordverdächtig niedrige Zinsen von unter 1.5% pro Jahr bei den mittleren Laufzeiten! Damit liegen wir unterhalb der “offiziellen Inflationsrate” von knapp 2.5% – viel Spaß beim Geldverlieren! Hier entsteht eine neue Blase – die am Anleihemarkt!

Achja, in die fallenden Märkte haben die Papierbörsen für GOLD und Silber auch eben noch schnell übers Wochenende die Hinterlegungssummen für Spekualation auf steigende Preise erhöht, um so einige Spieler aus dem Markt zu werfen. Selbst Schuld, wer noch an Papier glaubt! Solange die Welt an die manipulierten Papiermärkte der COMEX et. al. glaubt – bitte schön! Wehe ihnen, wenn von den Anlegern das Papiertrickspiel im Papier-Kasino durchschaut wird und an den wahren Märkten, wo echte physische Waren gehandelt werden, eines nicht so fernen Tages die offizielle Preisfestlegung der Edelmetalle erfolgen wird. Dann gucken die Zocker ganz schön in die Röhre, wenn sie statt Papier oder “Geld” die echte Ware ausliefern müssen. Aber dann kann man sowieso nur noch mit einer “Hinterlegung” von 100% zocken und dann eigentlich gleich die echte Ware kaufen. Wenn es jene dann noch in diesen Mengen, mit denen im Papier-Casino herumspekuliert wird, überhaupt noch geben sollte! Und wenn ja, zu welchem Preis?

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Der Drache, die doppelte Spitze bei Gold und der gekühlte Champagner

Der Drache ist schon überfällig mit einer aktuellen Einschätzung zum Marktgeschehen. Aber es gibt nicht wirklich etwas Neues oder Überraschendes zu berichten. Auch an seinen bisher geäußerten Einschätzungen hält er gnadenlos fest. Wer dem Drachen bisher gefolgt ist, konnte schon einen schönen Gewinn erwirtschaften, der deutlich über Anleihezinsen von staatlichen Schuldverschreibungen oder Mini-Zinsen auf Tagesgeldkonten oder Sparbüchern liegt:

Wer es dem Drachen am Tag nach dem Läuten zum Einstieg in die marktbreiten Goldminenaktien gleichgetan hat, dem bietet sich folgendes Bild (Beispiele):

Fonds/Index                              Kurse:   am 08-Aug-2011, am 06-Sep-2011:
BGF WORLD GOLD FUND A2 (EUR):            44,77 EUR, 49,16 EUR
AMEX GOLD INDEX (XAU):                      536,77 Punkte,  ca. 635 Punkte

Man konnte also locker rund 10 bis 18% einstreichen – bis jetzt- und das in nicht einmal einem Monat. Das meint Der Drache mit Mehrwert, wenn man die richtigen Infos hat – und die gib es eben hier. Und das ist erst der Anfang! Schön ist auch zu sehen, dass die Minen nun mit einem steigenden Goldpreis mitziehen und Korrekturen nicht mehr voll mitnehmen, wie man aktuell am GOLD/ XAU-Verhältnis (Quelle: stockcharts.com) sehen kann, das sich jetzt auf einem recht hohen Niveau stabilisert hat:

Also nach unten ist noch viel Platz, bis eine halbwegs faire Bewertung bei den Minenaktien zu sehen sein wird.

Fazit: während die “normalen” Aktien in einem Monat völlig weggebrochen sind – DAX: minus 12 % (sic!) – strebten die Gold- und Silberminenaktien genau in die entgegengesetzte Richtung, nämlich nach oben! So sieht eine Abkoppelung der Gold- und Silberminenaktien vom Gesamtmarkt aus! Für den Drachen nun der Anlass, den Champagner in den Kühlschrank zu stellen und sich ein Glas bei Gelegenheit zu gönnen.

Übrigens: die nun sehnlichst von einigen Markbeobachtern erwartete Doppel-Spitze bei GOLD haben wir nun heute gesehen. Normalerweise ist eine deratige Formation ein Anzeichen für eine kommende deutliche Korrektur – wenn man sogenannten Chart-Technikern folgt. Diese werden wir auch sehen – als schöne Konsolidierung, von der es dann so richtig nach oben gehen wird – und die Minenaktien werden überproportional folgen!

Geht es bei GOLD in den kommenden Tagen unter die 1800 US-Dollar pro Feinunze , wird eine erste Position gekauft und die zweite, sofern dieses Ziel überhaupt noch erreicht wird, beim Lückenschluss um die 1660 bis 1680 US-Dollar pro Feinunze. Der Drache rechnet nach wie vor mit dem Lückenschluss, aber sicher ist sicher! Die”klassische” Charttechnik versagt angesichts des Umfeldes – Ausweitung der Staatsschulden, Rettungspakete für Pleitestaaten, Rezessions- und Inflationsgefahr, etc… – hier völlig.

Die Höchstkurse von mehr als 1920 US-Dollar pro Feinunze heute werden diesen Herbst noch übertroffen werden – und Silber wird rasch nachziehen. Der Drache bleibt wachsam und nutzt die sich bietenden Gelegenheiten!

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Der Drache und die Magie des Lückenschlusses

Und wieder gab es bei Gold ein neues Allzeithoch, das nun auf über 1912 US-Dollar für eine Feinunze führte. Der Drache möchte nur fürs Protokoll festhalten, dass dies nun nicht das letzte Allzeithoch gewesen ist, sondern erst der Startschuss für noch wesentlich höhere Notierungen, denn an dem Zustand unseres staatlich aufgezwungenen Falsch- und Schuldgeldsystems hat sich NICHTS geändert, ja mehr noch, es wird immer schlimmer.

Die Schulden nehmen immer mehr zu und die Stimulierung der Wirtschaft auf Kredit (= Pump) hat weiter zugenommen.

Nun mag die geneigte Leserin, der geneigte Leser den Drachen darauf aufmerksam machen, dass Gold seit dem Hoch heute schon in der Spitze über 200 US-Dollar bis auf gut 1700 US-Dollar verloren habe und nun die Goldhausse sich doch nun langsam dem Ende zuneige und dieser wohl den Kursverlauf nicht verfolge. Doch – das tut er. Und Prognosen zu Zwischenhochs (hier also 1912 US-Dollar pro Feinunze) sind immer ein Blick in die Kristallkugel, über die Der Drache nun auch nicht verfügt. Es hätte ja auch nur bis 1800 oder im Durchmarsch gleich auf 2000 gehen können…

Aber Korrekturziele sind recht gut prognostizierbar, weil man hier mit Wahrscheinlichkeiten und einem genialen Italiener argumentieren kann. Nämlich mit dem Herrn Fibonacci und seinen Retracements. Ich will jetzt nicht endlos argumentieren, sondern einfach meine Schlussfolgerung zum Besten geben, die da lautet: Der Korrekturbereich von 1660 bis 1680 US-Dollar pro Feinunze wird immer wahrscheinlicher und Der Drache hält weiterhin daran fest. Fibonacci sozusagen für eine mathematische Umschreibung der Psychologie am Markt. Jedenfalls beginnt Der Drache, sich nun langsam auf die Lauer zu legen…

Schön ist auf der obigen Grafik(Quelle: stockcharts) ist die Kurslücke bei 1660 bis 1680 vom 05. auf den 08. August zu sehen. Eingezeichnet sind darüber hinaus auch die gleitenden Durchschnitte. Für den Markt relevant ist der 50 Tage Durchschnitt und der verläuft bei 1628. Perfekt wäre, ein Erreichen der Zielzone an dem Tag, an dem der 50-Tage gleitende Durschnitt im Bereich von 1660 bis 1680 liegen würde, doch wir wollen ja nicht übertreiben. Weitere mögliche Ziele sind dann noch (das müsste aber in wenigen Tagen sein) die Marke um 1630 und letztlich (innerhalb weniger Wochen) der Bereich um 1570 – das wäre aber ein Geschenk des Himmels!

Nun mag man einwenden, es würde ja wieder manipuliert worden sein. Die Hinterlegungssummen an der COMEX sind nun wiederholt in den letzten tagen für Gold erhöht worden (wie bei Silber Ende April dieses Jahres), was die Korrektur sicherlich beschleunigt hat. Den Drachen freut dies, denn dann ist die Korrekturzone schneller erreicht, die “schwachen Hände” sind schneller aus dem Markt und man kann sich schneller auf noch höhere Kurse einstellen.

Theoretisch. Verfolgt man den Kursverlauf von Gold über die Jahre hat es nach einer heftigen Korrektur (von mehr als 10% innerhalb kurzer Zeit) immer einige Monate gedauert, bis der jeweilige Höchststand wieder erreicht worden war. Die Zeit, die das benötigt hat, nimmt aber nun seit 2008 (dem Jahr der Finanzkrise) stetig ab, so dass wir hier nur noch über eine Zeitraum von einigen Wochen reden, bis die 2000er Marke “geknackt” sein wird.

Zur Entwicklung der Gold- und Silberminenaktien gibt es in Bälde eine separate Einschätzung. Hierzu hat Der Drache alles gesagt und es gibt bis dato keine neuen Erkenntnisse. Die Empfehlung zum Kauf wird weiterhin aufrechterhalten.

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